Der Handschlag

Interkulturelle Missverständnisse/unterschiedliche Perspektiven


Weiterführende Informationen

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Kommentare zu den Materialien

Vorweg: der Freiburger Methodenkoffer zur Beruflichen Orientierung: https://www.freiburger-methodenkoffer.de/

Dieser Methodenkoffer ist vollgepackt mit bewährten Tools. Einziger Nachteil: Die Themen Interkultur und Migration sind hier nicht mitgedacht. Man kann aber diesen Tool-Set unter diesen Themen auch weiterdenken.

Berufliche Orientierung unter interkultureller Perspektive

Unter der Perspektive des „interkulturellen Weiterdenkens“ der eher binnenkulturell gewachsenen Konstruktion von Beruflicher Orientierung empfehlen wir Ihnen unseren Aufsatz: „Erläuterungen_Diversity“von Dr. Manfred Niedermeyer. Hier geht es primär um kollaborative Aspekte von Interkultur und Differenz.

Grundsätzlich empfehlen wir auch den Aufsatz von Prof. Jürgen Bolten „Interkulturelle Trainings neu denken.“ Er verknüpft in diesem Aufsatz die neuere Theoriediskussion mit der Didaktisierung von interkulturellen Trainings. Diese Leitaspekte geben auch die Richtung vor hin zu einer interkulturell kompetenten Beruflichen Orientierung.

Hier der Link zu dem Aufsatz von Prof. Bolten „Interkulturelle Trainings neu denken.“ (2016): http://iwk-jena.uni-jena.de/wp-content/uploads/2019/03/2016Bolten_Ik_Trainiings_neu-1.pdf

 

Heft 113: Lass es mich selbst tun – Materialien für die Entwicklung von Lernkompetenz
(öffentlich) Thillmreihe: Materialien, 2. Auflage 2014 mit der Medien-Nummer 00000113

Link: https://www.schulportal-thueringen.de/media/detail?tspi=1011

Hier besonders Kap. 5: Kooperatives Lernen – vgl. dazu auch ebda. S. 74 ff: „Selbstbewertung der Schüler“: Hier werden auch relationale Kriterien aufgeführt.

Interner Aufsatz als PDF: Erläuterungen Diversity

https://www.freiburger-methodenkoffer.de/:

Hier ist er: DER FREIBURGER METHODENKOFFER

„Sie finden im Freiburger Methodenkoffer didaktische Materialien für den Studien- und Orientierungsprozess an Schulen (…). Alle Methoden fußen auf folgender Überlegung: Den eigenen Beruf zu finden ist ein langer Prozess – lebenslang oft, da sich neue Interessen oder berufliche Möglichkeiten ergeben, die dazu führen können, die eigene Berufswahl immer wieder zu modifizieren.“

Berufsfelder animiert: https://www.studieren-in-bw.de/index.php?id=3468

BESTOR-Projekt:
Hier ist viel drin. Alle Belange der BO sind im BESTOR-Projekt abgedeckt; außer das Interkulturelle. Gut gelungen ist der Orientierungstest. Sie können die Materialien runterladen und für Ihren Unterricht benutzen.

https://www.bo-sek2.de

 

WSK_Essen_Trinken: Praktische Bildkarten, gute Systematik, an den Themen „Essen/Trinken“ ausgerichtet; also schön sinnlich. Geeignet für A1 und A2.

Link: https://de.scribd.com/document/300242012/WSK-Essen-Trinken-Nomen-Leicht-Deutsch

Sprachsensibler_Fachunterricht: Viele Infos auf nur einer DIN A4-Seite: Gute knappe Darstellung der Hürden der deutschen Sprache.

Link: http://www.sprachsensiblerfachunterricht.de/

Anregungen für einen sprachsensiblen Fachunterricht: Hier finden Sie einige Links. Besonders spannend finden wir http://www.josefleisen.de/

Anmerkung: Durch das TMBJS wird das SIMA-Projekt bearbeitet. Hier geht es um den sprachsensiblen Fachunterricht. Vgl. dazu auch: Hammond/Gibbons 2005 (https://neilwhitfield.files.wordpress.com/2008/11/20_1_1_hammond.pdf – ist aber nicht gut aufbereitet, immerhin hier die Tabellen aus dem gerade zitierten Fachaufsatz: https://www.semanticscholar.org/paper/Putting-scaffolding-to-work%3A-The-contribution-of-in-Hammond-Gibbons/58fe82939e03704f3e7baab19a2a9c98278e971a

plus die Erläuterungen der Stiftung Mercator (2010): https://www.uni-due.de/imperia/md/content/prodaz/scaffolding.pdf

Für den sprachsensiblen Mathe-Unterricht vgl.: http://www.mathematik.tu-dortmund.de/~prediger/veroeff/18-ML-WesBuechPred-Sprache-Basiartikel_Webversion.pdf

Übersichtlicher sind die Unterlagen vom TMBJS. Bitte dort anfragen.

Verena Plutzar bringt erhellende Perspektiven hinsichtlich des DAZ Unterrichtes. Sie denkt jenseits des GER. Der Deutschunterricht wird bei ihr zum Erfahrungs- und Beziehungsraum.

PDF: https://iq-kongress.netzwerk-iq.de/fileadmin/Redaktion/Downloads/IQ_Kongress_2016/Sprachenlernen_nach_der_Flucht_Berlin.pdf

 

Digitale_spiele_paedagogisch-beurteilt: Interessante Sammlung und Beurteilung gängiger Spiele. Damit LehrerInnen mitreden können. Selten ergeben sich Anknüpfungspunkte für den BO-Unterricht (viell. Spiel 1800?): https://www.bmfsfj.de/resource/blob/148780/af36378aa519698da665b78c32c6abae/digitale-spiele-paedagogisch-beurteilt-band29-ausgabe2019-gefoerdert-data.pdf

Medientipps zur Berufsorientierung des Landesmedienzentrums Baden-Württemberg vermitteln Ihnen einen Überblick hinsichtlich von Material, das im Unterricht einsetzbar ist: https://www.lmz-bw.de/medien-und-bildung/sesam-mediathek/medien-tipps/themenbezogene-medien-tipps/berufsorientierung/

Interessanter Versuch eines didaktischen Transfers hinsichtlich der Benutzbarkeit von Computerspielen für die Berufliche Orientierung: https://www.jugendsozialarbeit.info/JSA/lagkjsnrw/web.nsf/gfx/1FF1DA12E8AC72B0C125849C0035F987/$file/jsaaktuell18019.pdf

Für das Jahr 2024 führen wir das Angebot von bewährten Workshops fort. Und zweitens bieten wir neue Workshops an.

 

1. Deutsch als Zweitsprache im Kontext der Beruflichen Orientierung

In diesem Workshop reflektieren wir:

– Phänomene der sprachlichen Asymmetrie

– Mit sprachlicher Asymmetrie umgehen

– Best-Practice und Erfahrungsaustausch

Letztendlich vermitteln wir in diesem Workshop bei den Teilnehmenden einige neue Impulse, die ihnen den Umgang mit sprachlicher Vielfalt und sprachlicher Asymmetrie erleichtern.

Zielgruppen: Das Thema betrifft alle an der Beruflichen Orientierung beteiligten Akteur*innen: Vom Ausbilder im Unternehmen bis hin zum BO-Lehrenden an den Schulen.

Die Dauer dieses Workshops beträgt 120 Minuten.

 

2. Praktikum/Ausbildung in Deutschland: Regeln, Riten, Konventionen.

In diesem Workshop reflektieren wir:

– Gelingensfaktoren der Beruflichen Orientierung im Kontext von Migration

– Erwartungen und Regeln vermitteln

– Für einen guten Start im Praktikum sorgen: Tipps, Tricks und Hintergrundinformationen

 

In diesem Workshop erläutern wir zum einen die Ergebnisse unserer Feldforschung zum Thema „Die Schule als Kooperationspartner/Gelingensfaktoren Praktikum“. Zweitens leiten wir daraus entsprechende Vorschläge für die Praxis der Beruflichen Orientierung ab.

Zielgruppen: Das Thema betrifft alle an der Beruflichen Orientierung beteiligten Akteur*innen: Vom Ausbilder im Unternehmen bis hin zum BO-Lehrenden an den Schulen.

Die Dauer dieses Workshops beträgt 120 Minuten.

 

3. Interkultureller Dialog in der Beruflichen Orientierung.

Dieses Thema ist neu. Wir transferieren die Konzepte des Dialogischen Unterrichtes auf die Realität der Beruflichen Orientierung in Schule und Praktikumsunternehmen unter interkulturellen Vorzeichen.

Dazu reflektieren wir:

– Ich-Du-Wir: Das INTER im interkulturellen Dialog gestalten im Dialog

– Beziehungen und Bereitschaft zum Dialog herstellen

– Subjektorientierung und Prozessorientierung als interaktiv-kommunikative Didaktik in fragilen Kontexten

 

Mit diesem Workshop betreten wir Neuland. Im ersten Schritt fassen wir die zentralen Anforderungen an ein dialogisches Unterrichten zusammen. Im zweiten Schritt hinterfragen wir, wie wir diese Anforderungen in interkulturellen und sprachlich asymmetrischen Lehr-Lern-Situationen anpassen müssen. Und im dritten Schritt geben wir Tipps zur Umsetzung des Dialogischen Lernens im BO-Unterricht und im Praktikum.

 

Grundsätzliche Informationen für die Akteur*innen der Beruflichen Orientierung:

– Wir passen unsere Workshops entsprechend Ihrer Wünsche und Vorstellungen an.

– Die zeitlichen Formate sind ebenfalls flexibel.

– Die Maßnahmen führen wir alle sowohl in Präsenz, als auch online durch.

– Alle Angebote von ISBO sind kostenfrei.