Herzlich willkommen im Lernbereich

Die animierten Lernszenarien von ISBO-Training: Ein Beitrag zu einem Gelingen von Beruflicher Orientierung im Kontext von Migration

Zielgruppe unserer Lernszenarien sind die AkteurInnnen der Beruflichen Orientierung im Kontext von Interkultur/Migration in Thüringen.

Mit unseren Animationen und Erläuterungen zeigen wir:

  • Chancen und Herausforderungen der interkulturellen Begegnung
  • Werkzeuge zum konstruktiven Umgang mit Interkultur im Kontext von Beruflicher Orientierung

Animationen sind eine Reduktion von Komplexität. Damit verbunden ist das Risiko, dass eine Animation einseitig gegenüber Menschen mit Migrationshintergrund interpretierbar sein könnte. Das ist nicht in unserem Sinne.

Sehen Sie bitte unsere Lernszenarien als einen Beitrag zum Gelingen von Diversity und Interkultur in der Beruflichen Orientierung; jenseits von einseitigen Stereotypisierungen und veralteten Kategorisierungen von Kultur.

In diesem Sinne laden wir Sie zum offenen und konstruktiven Dialog ein.

Bitte senden Sie uns Ihre Fragen, Anregungen und Kritik an:

m.niedermeyer@lkj-thueringen.de

Titel des Lernszeanrios: „Ali will Arzt werden“
Inhalt: Berufswahl aus interkultureller Perspektive

Materialien zum Lernszenario „Ali will Arzt werden“

Titel des Lernszenarios: „Tafelwischen“
Inhalt: Geschlechterrollen im Kontext Islam/Christentum

Materialien zum Lernszenario „Tafelwischen“

Titel des Lernszenarios: „Der Handschlag“
Inhalt: Interkulturelle Missverständnisse/unterschiedliche Perspektiven

Materialien zum Lernszenario „Der Handschlag“

Titel des Lernszenarios: „Der Ramadan“
Inhalt: Mit (religiösen) Differenzen umgehen

Materialien zum Lernszenario „Der Ramadan“

Titel des Lernszenarios: „Die Kantine ist unrein!?“
Inhalt: Unterschiedliche Positionen verknüpfen

Materialien zum Lernszenario „Die Kantine ist unrein!?“

Titel des Lernszenarios: „Stereotype“
Inhalt: Mit unterschiedlichen Zeitvorstellungen und Vorurteilen umgehen

Materialien zum Lernszenario „Stereotype“

Titel des Lernszenarios: „Pizzanudeln“
Inhalt: Interkulturelle Zusammenarbeit unter Stress

Materialien zum Lernszenario „Pizzanudeln“

Titel des Lernszenarios: „Entscheidungshilfe“
Inhalt: Das Berufswahlnetzwerk und Multi-Relationalität

Materialien zum Lernszenario „Entscheidungshilfe“

Kulturschock

1. Worum geht‘s

Heute geht es um kritische Situationen im Praktikum, die interkulturell motiviert sind.

2. Was heißt das konkret?

Wir werden anhand unserer Animationen einige typische kritische Situationen demonstrieren, in denen idealtypisch unterschiedliche Phasen und Strategien dargestellt und reflektiert werden, die im Zuge des Anpassungsprozesses an die Gastkultur ablaufen. Diesen Anpassungsprozess nennen wir „Akkulturation“.

Weiter werden wir Strategien darstellen, die sich im Sinne einer erfolgreichen Akkulturation als besonders hilfreich erweisen.

3.1  Amar/Fleischerei

Worum es hier geht: Riten/Religion und Akkulturation

Die Situation für Amar ist eine typische Situation, die im Zuge eines Akkulturationsprozesses geschehen kann und geschieht.

Die Situation löst bei Amar ein verständliches Unbehagen aus: als Moslem hinter der Theke Schweinefleisch verkaufen und verpacken zu müssen. Umgeben von Schweinfleisch, vom Geruch von Schweineleberwurst und der Haptik der blutigroten Fleischstücke: würde auch so manch Nicht-Moslem ekeln.

Wobei das Argument mit den Gummihandschuhen auch plausibel ist. Erschwerend kommt noch der soziale Druck dazu. Jetzt muss der Kollege an der Fleischtheke das Doppelte arbeiten. Amar ist in einer schweren Situation.

Mit seiner Bereitschaft, an der Fischtheke auszuhelfen demonstriert er aber seine grundsätzliche Bereitschaft zur Kooperation.

Amar vertritt in unserer Animation seine kulturellen Werte bei gleichzeitiger Bereitschaft zu Dialog und Kooperation. Sein Verhalten ist ein Beispiel für gelingende Integration. Möglich wird das, weil alle Beteiligten zum Dialog und zum Ausloten möglicher Lösungen bereit sind.

3.2 Dimitri und Ali/Kfz-Werkstat

Worum es hier geht: Riten/Akteursfelder/Schock:

Pünktlichkeit ist eine kulturelle Konstruktion. Das sehen wir an diesem Beispiel. Ali stammt aus einem anderen Kulturraum, in dem Pünktlichkeit anders verstanden wird als in einer deutschen Autowerkstatt. Dimitri ist in Erfurt geboren. Er hat die hiesigen informellen Regeln hinsichtlich Pünktlichkeit am Arbeitsplatz verinnerlicht. Ali hat dagegen andere Regeln aus einer anderen Kultur verinnerlicht.

Das zeigt sich auch deutlich, als Ali nach offiziellem Ende der Arbeitszeit seine Arbeit dennoch fertigmachen will; während Dimitri in bester deutscher Tradition Punkt 16:30 Uhr „den Hammer fallen lässt“.

Das Verhalten von Ali nach Feierabend relativiert dessen Unpünktlichkeit am Morgen. Das ist eine hervorragende Ausgangsbasis zur wertschätzenden Verständigung hinsichtlich der weiteren Zusammenarbeit. Ali ist auf dem besten Weg hin zur Integration unter Bewahrung seiner multikulturellen Identität.

Bleibt die Frage: Wie könnte eine Integration in den Beruf erfolgreich verlaufen? Betrachten wir uns dazu die Animation mit Basima im Chemielabor.

3.3 Basima/Chemielabor und treffen im Wohnheim

Basimas Praktikum als Best Practice oder: Wie kam es zum Happy End?

Basimas Start in das Praktikum war holprig. Aber dann hat es sich noch sehr gut entwickelt.

Ein Grund dafür liegt in der Bereitschaft sowohl von Herr Weiss wie auch von Basima, sich über die unterschiedlichen Erwartungen und Perspektive auszutauschen. Wenn das gelingt, dann ist das mehr als die halbe Miete hinsichtlich eines konstruktiven Miteinanders.

Die beste kultursensible Lösungsstrategie in schweren Situationen ist das Gespräch über die Situation. Basima und Herr Weiss haben so Plausibilität hergestellt und sich über das weitere Vorgehen verständigt.

Wir nennen das „Meta-Kommunikation“. Das ist der zentrale Beitrag zu Klärung. Voraussetzung ist, dass beide Parteien erstens dazu bereit und zweitens dazu auch fähig sind. Wenn auch nur eine der beteiligten Parteien nicht dazu bereit ist, dann ist der Prozess in Gefahr.

Bitte vergleichen Sie dazu noch unsere Übung weiter unten in Punkt 6.

4. Strategien der Akkulturation

Aus interkultureller Perspektive gibt es vier unterschiedliche Akkulturationsstrategien:

  1. Assimilation: Anpassung an die Mehrheit – Die Schülerinnen und Schüler befolgen die Anweisungen und geben ihren eigenen Standpunkt auf.
  2. Integration: Schülerinnen und Schüler begründen den kulturell motivierten Standpunkt und suchen im Dialog mit den deutschen Kolleg*innen nach einer Lösung unter Bewahrung der eigenkulturellen Identität. Dies setzt allerdings auch die Dialog- und Integrationsbereitschaft der dominanten Kultur in Form eines wechselseitigen Austausches voraus.
  3. Segregation: Schülerinnen und Schüler lehnen das Anliegen des Vorgesetzten strikt ab. Sie bestehen auf der Erhaltung der eigenkulturellen Werte ohne in den Dialog zu gehen.
  4. Marginalisierung: Schülerinnen und Schüler bauen angesichts der Anforderungen eine ablehnende Haltung zur Aufnahmekultur auf. Das kann in der Folge zu einer sozialen Abgrenzung führen.

Quelle: https://www.ikud.de/wp-content/uploads/2019/10/akkulturationsmodell-berry.jpg.webp

Im Praktikum oder in der Ausbildung können unterschiedliche Weltanschauungen und Kulturen aufeinanderprallen, was den Erfolg des Praktikums und damit den gesamten Prozess der Beruflichen Orientierung gefährden könnte.
Betrachten wir deswegen noch einmal genauer die Geschehnisse in den Animationen unter der Frage: In welchem Quadranten der Akkulturation befinden sich die jungen Menschen?

Quiz zum Akkulturationsmodell:

5. Strategien erfolgreicher Akkulturation

Eine erfolgreiche Akkulturation bedeutet, dass Schüler*innen ihre Standpunkte kennen und auch aushandeln. Das setzt ein entsprechendes Selbstbewusstsein genauso voraus, wie auch die Fähigkeit die eigenen Interessen mit denen des potentiellen Arbeitgebers zu verknüpfen und dies in einer Situation, die durch sprachliche Asymmetrie geprägt ist.

Im direkten Kontakt am Arbeitsplatz/im Praktikum (Mikroebene) empfiehlt sich der Einsatz von Metakommunikation zur Klärung der Standpunkte. Weiter empfiehlt sich auch das Herleiten von Plausibilität, also das Verstehen des anderen Standpunktes, wie auch das Erklären des eigenen Standpunktes.

Meta-Kommunikation: bedeutet, die Ebene zu wechseln. Nicht mehr auf der operativen Ebene agieren, sondern die Situation reflektieren. Meta-Kommunikation ist das Gespräch über die Situation. Die Meta-Kommunikation dient der Klärung von Missverständnissen. Oder man kann im interkulturellen Kontext mit Meta-Kommunikation unterschiedliche Standpunkte erläutern und so Klärungsprozesse initialisieren.

Beispiel:

Basima erklärt im Chemielabor ihren Standpunkt: „Das kann ich doch nicht! Ich bin eine Frau! Ich dachte, ich soll hier putzen. So wie ich es daheim auch mache.“

So ein Statement braucht auch Mut. Basima erklärt ihre Situation. Sie geht auf die Meta-Ebene. Dank der Bereitschaft ihres Gegenübers ergibt sich ein Austausch und dann auch eine Lösung.

Bitte vergleichen Sie dazu unser Arbeitsblatt “Interkulturell angemessene Meta-Kommunikation“.

Plausibilität: Hier geht es darum, eigene Erwartungen und Einstellungen zu begründen. Gerade im interkulturellen Kontext fehlt uns oft eine plausible Erklärung unterschiedlicher Standpunkte. Im zweiten Schritt geht es dann darum, die geklärten Standpunkte miteinander zu verknüpfen.

Beispiel:

Amar erklärt: „Das kann ich nicht. Ich bin ein Moslem! Schweinefleisch ist doch unrein!“

Amar erklärt seine Ablehnung, hinter der Schweinefleischtheke zu arbeiten, mit kulturellreligiösen Motiven. Das ist plausibel. Damit wird den Arbeitskolleg*innen klar, dass die Weigerung Amars nicht aus Faulheit oder Lustlosigkeit passiert, sondern dass hier eine Motivation vorliegt, die im Sinne eines kultursensiblen Agierens zu berücksichtigen ist.

In unserem Beispiel sehen wir auch, dass die Kollege*innen auf Amar zugehen. Auch wenn es für sie eine zusätzliche Arbeitsbelastung bedeutet. So sehen Sie auch deutlich, dass Integration voraussetzt, dass beide Seiten aufeinander zugehen.

Bitte vergleichen Sie dazu die Arbeitsblätter:

PerspektivenreflexivitätStandpunkte herausarbeitenMit Differenzen umgehen

6. Akkulturation: Tipps für die Akteur*innen der Beruflichen Orientierung

Kulturschock ist normal: Wenn die Schüler*innen den behüteten Raum Schule verlassen und ihre ersten Eindrücke in Unternehmen sammeln, dann ist das für einige durchaus mit emotionalem Stress verbunden. Im Vorfeld könnten Sie im Zuge des BO-Unterrichtes folgende Fragen aufwerfen:

  1. Mindestanspruch: Was sind Eure minimalen Erwartungen an das Praktikum/an die Ausbildung? Was tun, wenn diese Eure minimalen Erwartungen nicht erfüllt werden?
  2. Orientierungsklarheit: Was tun, wenn Ihr am Anfang noch keine Orientierung/Durchblick habt, wie es in der neuen Situation abläuft?
  3. Verhaltensangemessenheit: Welches Verhalten ist gerade am Anfang des Praktikums/der Ausbildung angemessen, wenn es Irritationen, Konflikte oder Stress gibt?

Unser Tipp: Hinsichtlich der letzten beiden Punkte (Orientierungsklarheit/ Verhaltensangemessenheit) geht es darum, den Schüler*innen klar zu machen, dass sie in den Dialog gehen sollten. Entweder sie suchen das Gespräch mit Gleichaltrigen im Unternehmen oder zu den Vertrauenspersonen, die das Unternehmen benennt.

Letztendlich ist jeder Übergang von Schule in Beruf/Praktikum hochgradig individuell.

Herausforderung „Sprache“: Viele junge Menschen nichtdeutscher Herkunftssprache sehen sich im Praktikum/der neuen Ausbildung mit Fachworten, Dialekten und anderen sprachlichen Herausforderungen konfrontiert. Teilweise sind auch die Stammteams nicht bereit, sprachlich auf die „Neuen“ Rücksicht zu nehmen: Die Teambesprechungen sind schnell und genuschelt, Maschinenlärm beeinträchtigt zusätzlich die Verständlichkeit.

Merke: Die Schüler*innen haben nur eine Chance auf gerechte Teilhabe, wenn sie ihre Probleme des Sprachverstehens thematisieren. Das ist für junge Menschen oft schwer. Noch dazu laufen sie Gefahr, dass das Team dann eine ablehnende Position gegenüber dem oder der Neuen aufbaut. Dennoch: Dialog und Thematisieren und die Bitte um Rücksichtnahme sind zumindest EINEN Versuch wert. Alternativ bleibt nur runterschlucken und sprachliche Bewältigungsstrategien erarbeiten. Aber das sprengt unseren Rahmen und ist eher eine DAZ Angelegenheit.

Was kann zu einer „Inneren Kündigung“ (Segregation oder Marginalisierung) führen?

  1. Ein Auslöser (neudeutsch „Trigger“): Das ist eine neue ungewohnte Situation, die zu emotionalem Stress führt.
  2. Das Fehlen von Plausibilität: Die betroffene Person kann sich die Situation nicht erklären, was zu Verhaltensunsicherheit, situativen Unwohlsein bis hin zur Handlungsblockade führt.
  3. Fehlende Bewältigungsmechanismen: Die Person fühlt sich überfordert und der Situation hilflos ausgesetzt. Sie findet in ihrem Verhaltensrepertoire keine Umgangsroutine.
  4. Sprachliche Asymmetrie: Wenn noch dazu die Person sich in einer solch belastenden Situation sprachlich nicht oder nicht ausreichend mitteilen kann, dann gewinnt diese Situation an Schärfe. Insofern muss beim Kulturschock die sprachliche Symmetrie mitgedacht werden. Der sprachlichen Asymmetrie kommt eine besondere Bedeutung zu, weil das Herstellen von Plausibilität wie auch die aktive Bewältigung dieser emotional belastenden Situation primär über Dialog/Sprache abläuft.

Im Kontext der Beruflichen Orientierung kann der Mangel an Plausibilität und die mangelnde Kompromissbereitschaft seitens des Stammpersonales dazu führen. Das mögen die Gepflogenheiten am Arbeitsplatz im deutschen Ausbildungsunternehmen sein. Das mögen die Werte sein, die stillschweigend vorausgesetzt werden und subkulturell mit Bedeutung aufgeladen sind beispielsweise: Pünktlichkeit, Sauberkeit, Zuverlässigkeit, Freundlichkeit, Initiative, Belastbarkeit.

Deswegen empfehlen wir im Zuge der Vorbereitung auf ein Praktikum das Handeln auf zwei Ebenen:

– Auf der einen Seite die Werte und stillschweigend vorausgesetzten Gepflogenheiten der deutschen Unternehmenskultur präsentieren und diskutieren und mit Bedeutung aufladen.

– Auf der anderen Seite sprachliche Lösungsmöglichkeiten erarbeiten, die ein gegenseitiges Verstehen und damit das Herstellen von Plausibilität ermöglichen. Das wurde weiter oben schon angesprochen als sprachliche Bewältigungsstrategien.

Arbeitsblätter:

Unsere Arbeitsblätter verdeutlichen unsere Empfehlungen. Wir empfehlen folgende Arbeitsblätter hinsichtlich des Themas „Kulturschock“:

direkte und indirekte Kommunikation
sprachliche Asymmetrie
interkulturell angemessene Metakommunikation
Perspektivenreflexivität

Zur grundsätzlichen Dynamik der interkulturellen Kommunikation empfehlen wir als Hintergrundinformation das Arbeitsblatt „Entwicklung einer Definition von Interkultur“.

Materialien

Weiterführende Informationen

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Kommentare zu den Materialien

Vorweg: der Freiburger Methodenkoffer zur Beruflichen Orientierung: https://www.freiburger-methodenkoffer.de/

Dieser Methodenkoffer ist vollgepackt mit bewährten Tools. Einziger Nachteil: Die Themen Interkultur und Migration sind hier nicht mitgedacht. Man kann aber diesen Tool-Set unter diesen Themen auch weiterdenken.

Berufliche Orientierung unter interkultureller Perspektive

Unter der Perspektive des „interkulturellen Weiterdenkens“ der eher binnenkulturell gewachsenen Konstruktion von Beruflicher Orientierung empfehlen wir Ihnen unseren Aufsatz: „Erläuterungen_Diversity“von Dr. Manfred Niedermeyer. Hier geht es primär um kollaborative Aspekte von Interkultur und Differenz.

Grundsätzlich empfehlen wir auch den Aufsatz von Prof. Jürgen Bolten „Interkulturelle Trainings neu denken.“ Er verknüpft in diesem Aufsatz die neuere Theoriediskussion mit der Didaktisierung von interkulturellen Trainings. Diese Leitaspekte geben auch die Richtung vor hin zu einer interkulturell kompetenten Beruflichen Orientierung.

Hier der Link zu dem Aufsatz von Prof. Bolten „Interkulturelle Trainings neu denken.“ (2016): http://iwk-jena.uni-jena.de/wp-content/uploads/2019/03/2016Bolten_Ik_Trainiings_neu-1.pdf

Didaktik

Heft 113: Lass es mich selbst tun – Materialien für die Entwicklung von Lernkompetenz
(öffentlich) Thillmreihe: Materialien, 2. Auflage 2014 mit der Medien-Nummer 00000113

Link: https://www.schulportal-thueringen.de/media/detail?tspi=1011

Hier besonders Kap. 5: Kooperatives Lernen – vgl. dazu auch ebda. S. 74 ff: „Selbstbewertung der Schüler“: Hier werden auch relationale Kriterien aufgeführt.

Interner Aufsatz als PDF: Erläuterungen Diversity

Berufliche Orientierung (BO)

https://www.freiburger-methodenkoffer.de/:

Hier ist er: DER FREIBURGER METHODENKOFFER

„Sie finden im Freiburger Methodenkoffer didaktische Materialien für den Studien- und Orientierungsprozess an Schulen (…). Alle Methoden fußen auf folgender Überlegung: Den eigenen Beruf zu finden ist ein langer Prozess – lebenslang oft, da sich neue Interessen oder berufliche Möglichkeiten ergeben, die dazu führen können, die eigene Berufswahl immer wieder zu modifizieren.“

Berufsfelder animiert: https://www.studieren-in-bw.de/index.php?id=3468

BESTOR-Projekt:
Hier ist viel drin. Alle Belange der BO sind im BESTOR-Projekt abgedeckt; außer das Interkulturelle. Gut gelungen ist der Orientierungstest. Sie können die Materialien runterladen und für Ihren Unterricht benutzen.

https://www.bo-sek2.de

DAZ berufsbezogen

WSK_Essen_Trinken: Praktische Bildkarten, gute Systematik, an den Themen „Essen/Trinken“ ausgerichtet; also schön sinnlich. Geeignet für A1 und A2.

Link: https://de.scribd.com/document/300242012/WSK-Essen-Trinken-Nomen-Leicht-Deutsch

Sprachsensibler_Fachunterricht: Viele Infos auf nur einer DIN A4-Seite: Gute knappe Darstellung der Hürden der deutschen Sprache.

Link: http://www.sprachsensiblerfachunterricht.de/

Anregungen für einen sprachsensiblen Fachunterricht: Hier finden Sie einige Links. Besonders spannend finden wir http://www.josefleisen.de/

Anmerkung: Durch das TMBJS wird das SIMA-Projekt bearbeitet. Hier geht es um den sprachsensiblen Fachunterricht. Vgl. dazu auch: Hammond/Gibbons 2005 (https://neilwhitfield.files.wordpress.com/2008/11/20_1_1_hammond.pdf – ist aber nicht gut aufbereitet, immerhin hier die Tabellen aus dem gerade zitierten Fachaufsatz: https://www.semanticscholar.org/paper/Putting-scaffolding-to-work%3A-The-contribution-of-in-Hammond-Gibbons/58fe82939e03704f3e7baab19a2a9c98278e971a

plus die Erläuterungen der Stiftung Mercator (2010): https://www.uni-due.de/imperia/md/content/prodaz/scaffolding.pdf

Für den sprachsensiblen Mathe-Unterricht vgl.: http://www.mathematik.tu-dortmund.de/~prediger/veroeff/18-ML-WesBuechPred-Sprache-Basiartikel_Webversion.pdf

Übersichtlicher sind die Unterlagen vom TMBJS. Bitte dort anfragen.

Verena Plutzar bringt erhellende Perspektiven hinsichtlich des DAZ Unterrichtes. Sie denkt jenseits des GER. Der Deutschunterricht wird bei ihr zum Erfahrungs- und Beziehungsraum.

PDF: https://iq-kongress.netzwerk-iq.de/fileadmin/Redaktion/Downloads/IQ_Kongress_2016/Sprachenlernen_nach_der_Flucht_Berlin.pdf

Digital

Digitale_spiele_paedagogisch-beurteilt: Interessante Sammlung und Beurteilung gängiger Spiele. Damit LehrerInnen mitreden können. Selten ergeben sich Anknüpfungspunkte für den BO-Unterricht (viell. Spiel 1800?): https://www.bmfsfj.de/resource/blob/148780/af36378aa519698da665b78c32c6abae/digitale-spiele-paedagogisch-beurteilt-band29-ausgabe2019-gefoerdert-data.pdf

Medientipps zur Berufsorientierung des Landesmedienzentrums Baden-Württemberg vermitteln Ihnen einen Überblick hinsichtlich von Material, das im Unterricht einsetzbar ist: https://www.lmz-bw.de/medien-und-bildung/sesam-mediathek/medien-tipps/themenbezogene-medien-tipps/berufsorientierung/

Interessanter Versuch eines didaktischen Transfers hinsichtlich der Benutzbarkeit von Computerspielen für die Berufliche Orientierung: https://www.jugendsozialarbeit.info/JSA/lagkjsnrw/web.nsf/gfx/1FF1DA12E8AC72B0C125849C0035F987/$file/jsaaktuell18019.pdf